Donnerstag, 26. August 2010

Sarrazins Lieblingsdisziplin - wie gefährlich ist er?

Viele heben ihn fast schon in den Status eines Märtyrers für die ehrenwerte Sache. Thilo Sarrazin, der ehemalige Berliner Finanzsenator und aktueller Bundesbankvorstand, hat sich nun dazu entschlossen seine Pauschalisierungen in Buchform weiterzuführen. „Deutschland schafft sich ab“ erscheint der Deutschen Verlagsanstalt, einem Verlag, der inzwischen ebenfalls zum Bertelsmann-Konzern (Random House) zählt. Bezeichnend ist auch, dass Teile dieser Ergüsse nun als Auszug in der Springerpresse auftauchen. Die Bild-Zeitung erwies sich wohl als logische Manege, in der man die Thesen gekonnt einem breiten Publikum präsentieren kann.

Zu dem begleiteten die Bild-Zeitung und auch die BZ in den letzten Monaten Sarrazins Feldzug gegen das Böse in Deutschland (wahlweise die Rentner, Hartz-IV Empfänger oder alleinerziehende Mütter) mit Überschriften wie „Sarrazin redet Klartext“. Auch als Sarrazin im Februar 2008 bundesweit für Aufsehen sorgte, nämlich mit der Zusammenstellung eines Essensplans für Hartz-IV Empfänger, stand die BZ Gewehr bei Fuß, und druckte den detaillierten Plan selbst ab. Hartz-IV Empfänger könnten auch mit kleineren Rationen auskommen. Laut „indymedia“, einer unabhängigen Plattform, war die Kalorienzufuhr, die Sarrazin dem seiner Ansicht nach wohl wertlosen Teil der Bevölkerung zukommen lassen wollte, so groß wie die in der zweiten Hälfte des Kriegsjahrs 1944. Nicht nur, dass das eine Diffamierung von Menschen darstellt, es klingt äußerst zynisch, dass ein Mann, der selbst jahrelang (z. T. im öffentlichen Dienst, dann in Finanzministerien) sehr gut vom Staat finanziert wurde, Menschen wüst beschimpft und ihnen indirekt unterstellt, sich es in ihrer Situation bequem gemacht zu haben. Die BZ jedenfalls ist hellauf begeistert vom Thilo und verpasste ihm den Titel „Sparkommissar“ (eine (zweifelhafte) Ehre, die bereits Hans Eichel und Peer Steinbrück zu Teil wurde), der „Mann, der die Berliner Finanzen in Ordnung bringt.“

Nach dem sich Sarrazin nun also an den Arbeitslosen und Müttern als Schmarotzer abgearbeitet hatte, und zu erkennen schien, dass sich keine allzu große Masse akquirieren ließ, die ihm Zuspruch spendet, hat er nun ein neues Feindbild in den Fokus gerückt. In seinem neuen Buch, propagiert Sarrazin, salopp gesagt, den Untergang Deutschlands. Thilo Sarrazin versucht sich als Messias aufzuspielen, als einer, der sich traut, die vermeintliche Wahrheit auszusprechen. Kritiker werden diffamiert und als „Gutmenschen“ beschimpft. Es verwundert nicht, dass im Focus Personen sitzen, die Herren Sarrazin wohl gesonnen sind.

Sarrazin versucht nicht aufzuklären; er will es gar nicht. Ihm geht es darum, die polemisieren, rassistische Denkmuster aus der Mottenkiste zu kramen und sie wieder salonfähig zu machen. Im Kern möchte er Gefühle der Verlustangst (unserer westlichen Kultur) und Überfremdung in den Menschen akquirieren. Außerdem wird Sarrazin nicht müde, Menschen in zwei Kategorien aufzuteilen: Ökonomisch und ökonomisch gesehen überflüssig. Er bedient die alten, abgehalfterten Ressentiments gegenüber Zuwanderern. Mehr Worte möchte ich nicht über dieses „Buch“ verlieren.
Jedoch möchte ich euch auf Beiträge zu diesem Thema hinweisen, die sehr gut verfasst sind:


http://www.nachdenkseiten.de/?p=6572

http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=2010-08-23-0616&pc=s02


Samstag, 21. August 2010

Abenteuer Real Madrid

Mesut Özil hat am 17. August 2010 das geschafft, wovon nicht nur viele Amateure, sondern vor allem viele Profis träumen – er hat den Schritt zu einem der renommiertesten Vereine in Europa und auf der Welt gewagt.
Ab sofort wird der 21-Jährige das Trikot von Real Madrid auf den Schultern tragen. Noch am Wochenende war er für seinen bisherigen Arbeitgeber Werder Bremen, zu dem er im Januar 2008 vom FC Schalke 04 gewechselt war, beim 4:0 DFB-Pokal-Sieg in Runde eins am Ball. Seit dem Ende der Weltmeisterschaft geisterte der Name Özil in Verbindung mit Real Madrid durch die Gazetten und doch wurde das Thema erst so richtig akut, als Anfang August klar wurde, dass die Mittelfeldlichtgestalt Madrids, der brasilianische Nationalspieler Kaká, am linken Knie schwerer verletzt war und ihm vier Monte Zwangspause drohten.
Neu-Coach José Mourinho reagierte zu diesem Zeitpunkt bereits sehr gelassen auf die Nachricht. Man hätte Özil wohl schon seit der Weltmeisterschaft im Fokus und war sich über seine Vertragsmodalitäten im Klaren. Namen wie Manchester, Barcelona und Chelsea fielen bereits in einem Atemzug mit dem Namen des Deutsch-Türken.

Nun, bald zwei Wochen danach herrscht Klarheit: Als Ersatz für Kaká, der außer Gefecht ist, wird Mesut Özil verpflichtet – der zweite deutsche WM-Fahrer, der bei Real Madrid einen Kontrakt erhält und für einen üppigen Obolus seinen Arbeitgeber wechselt. Für Sami Khedira und Özil hat sich die Schaubühne Weltmeisterschaft jetzt schon gelohnt. Für Khedira stehen die Vorzeichen allerdings wesentlich günstiger als für Özil. Mourinho hat Khedira neben dem Weltmeister Xabi Alonso als zweiten Sechser fest eingeplant. Was Özil angeht, so hat er vom Trainer bisher – so zumindest habe ich es verstanden – keine so klare Stammplatzgarantie bekommen. Es stellt sich auch die Frage, ob es nicht sinnvoll gewesen wäre, noch ein Jahr in der Bundesliga zu nutzten, und nicht sofort dem Ruf des Geldes zu erliegen.
Auf der anderen Seite wussten die Bremer was zu tun ist, als sie von dem konkreten Angebot erfuhren. Allofs hätte nicht ernsthaft und mit aller Macht versucht, den Spieler zum Bleiben zu bewegen. Zu sehr fällt bei so einer Situation der wirtschaftliche Faktor ins Gewicht. Im nächsten Jahr wäre Özil ablösefrei zu haben gewesen, da sein Vertrag auslief. Insofern standen auch die Bremer Verantwortlichen unter gewissem Druck und hatten keine Luxusposition, von der aus sie hätten alle Modalitäten diktieren können.

In Madrid wurde der junge Özil mit Komplimenten und Huldigungen seitens der spanischen Presse überhäuft. Auch das eine Situation, die der Ex-Bremer so noch nicht kennt. Das internationale Interesse an diesem Wechsel ist immens. Jeder weiß, dass die spanische Presse bzw. deren Stimmung oft nur einen kleinen Anlass braucht, um umzuschlagen. Mesut Özil seinerseits hat sich auf ein großes Abenteuer eingelassen, für das er sich reif fühlt.

Mit seinen 21 Jahren verfügt er bereits über einen prallen Erfahrungsschatz von Bundesligaspielen, 10 Spiele in der Champions League und 8 Spiele in der Europa League. Auch international hat er bereits Luft schnuppern dürfen. Viele sehen jetzt in dem hoffnungsvollen Talent im Madrider Haifischbecken ein gefundenes Fressen für die Mechanismen, die in solchen Mannschafen greifen. Der Spieler zu jung, man hätte ihm das eine Jahre noch geben sollen, und überhaupt Real Madrid, der Klub, der seine Spieler wie die Socken wechselt? Es soll nicht viele geben, die ihn Özil schlicht einen absurd überbewerteten Spieler sehen. Vorwerfen kann man ihm eins sicher nicht: Dass er sich der Herausforderung nicht stellt.

Bremen und Madrid sind zwei völlig verschiedene Maßstäbe. Der Anspruch bei Real Madrid ist die Meisterschaft – jedes Jahr – und man lechzt in der spanischen Hauptstadt seit dem Champions League Titel im Jahr 2002 in Glasgow gegen Bayer Leverkusen, nach einem internationalen Titel in der Königsklasse des europäischen Klubfußballs. Seit 2002 war für Real Madrid spätestens im Viertelfinale Endstation.
Seit 2003 fand auf der Trainerposition eine einzige Rotation statt. Den Anfang machte der Portugiese Carlos Queiroz (zuvor Co-Trainer bei Manchester United), der ein Jahr arbeiten durfte – bis Juni 2004. Ihm folgten José Antonio Camacho (1. Juli 2004–19. September 2004), Mariano García Remón (19. September 2004–29. Dezember 2004), Juan Ramón López Caro (4. Dezember 2005–31. Mai 2006), Fabio Capello (6. Juli 2006–28. Juni 2007), Bernd Schuster (9. Juli 2007–9. Dezember 2008), Juande Ramos (9. Dezember 2008–31. Mai 2009), Manuel Pellegrini (1. Juni 2009–28. Mai 2010).
Nun also ist es José Mourinho, der den Durst nach Erfolg befriedigen soll. Die Last wiegt, ob der Namen der Vergangenheit, schwer. Auch auf Spielern wie Mesut Özil wird die Last der letzten Jahre liegen, die sich hoffentlich nicht in Blei verwandeln wird. Allerdings ist es höchst fragwürdig einen Spieler schon für gescheitert zu erklären, der für Real noch nicht einmal ein Pflichtspiel bestritten hat. Insofern bleibt einem nur viel Glück zu wünschen.

Mittwoch, 18. August 2010

Künstliche Aufregung

Google Street View ist dieser Tage ein Fixpunkt in der öffentlichen Diskussion. Weil Google seinen Dienst nun auch in mehreren Städten Deutschlands anbieten möchte. Dafür fährt man mit Spezialkameras bestimmte Routen ab und hält sie auf einem 360-Grad Panoramabild fest. Millionen Deutsche nutzten diesen Dienst in den letzten Monaten übrigens bereits – nur, dass die Städte eben Madrid oder Paris hießen. Nun also soll der Dienst in heimischen Gefilden Einzug halten, und schon regt sich der erste Widerstand. Datenschützer und auch einige Politiker, sowie ein Großteil der Bevölkerung möchte zwar im Ausland die Gassen und Boulevards virtuell näher erkunden, vor der eigenen Haustür jedoch nicht damit konfrontiert werden. Die Folge ist, dass nun die große Angst die Runde macht, dabei verarbeitet Google ausschließlich öffentlich Daten. Wenn ich durch die Straßen gehe, dann sehe ich dasselbe, wie wenn Google seine Pkws mit den Kameras auf Reise schickt. Ich kann sogar Kennzeichen und Gesichter erkennen, sehe, was mein Gegenüber trägt.

Google Street View ist ein Unterporgramm bzw. ein Zusatzdienst von Google Maps. Bei Google Maps kann der User auf Satellitenbilder zurückgreifen, um sich ein Bild von einem bestimmten Standort zu machen. Hier war der Protest nicht annähernd so groß, wie es aktuell der Fall ist. Seit 2008 – und das ist sehr interessant – nimmt Google bereits ausgewählte Straßen auf. Es gab in dieser Zeit keinerlei großartige Berichterstattung über das Vorhaben. Nach dem Google nun vor 5 Tagen bekannt gab, dass die Street View Funktion für die 20 größten deutschen Städte noch in diesem Jahr verfügbar sein wird, ist die Rebellion in vollen Gange, in die – perfider Weise – selbst Politiker mit einstimmen.

Und dabei hinterlassen wir bereits Milliarden von Datensätzen, wenn wir uns zum Beispiel im Internet bewegen. Wie Brotkrumen, kleine Hinweise, oder noch krasser formuliert: Die Kreditkarten, die man einfach mal so auf den Bürgersteig verloren hat. Wir zahlen mit der Kreditkarte im Internet, kaufen ein, schreiben Mails, sind bei Netzwerken wie z. B. Facebook Mitglied und teilen dort anderen Usern teilweise sehr private Sachen mit.

Die Diskussion ist inzwischen so grotesk, dass man sogar Häuserfassaden zur Privatsphäre gezählt werden, was - bei aller berechtigten Angst – fern jeder Realität ist. Auch bin gegen die totalitäre Ansicht, dass der Begriff „Privatsphäre“ überholt sei, nur sollte die Übertreibung der letzten Tage langsam abflauen und einer sachlichen Auseinandersetzung weichen. Kurios ist der Einwand der Politik, die sich ja in den letzten Jahren auch nicht gerade dadurch auszeichnete, die Privatsphäre der Bürger sonderlich zu achten. Stichwort „Onlinedurchsuchung“. Nun spielen sich einige Politiker als Verfechter der „kleinen Leute“ und das Datenschutzes auf. Die Bürger sollen den Eindruck bekommen, dass da jemand existiert, der sich für ihre Rechte einsetzt. Eine wunderbare Gelegenheit für einige „Volksvertreter“, sich zu profilieren.

Die Argumente der Gegner scheinen mir (in dem meisten Fällen) nicht sattelfest. Die Behauptung zum Beispiel, dass „Eingeweihte“ Personen trotz Verpixlung ihrer Gesichter identifizieren könnten, ist logisch. Man könnte diese Personen auch Freunde oder Bekannte nennen.

Fakt ist, dass es Portale gibt, in denen man schon lange Bilder uploaden kann und das passiert fasst unkontrolliert. Die Debatte, die nun geführt wird, ist künstlich von Medien und Politik gepusht worden.

Freitag, 6. August 2010

Die Welt ist manchmal ein Dorf

Gestern war es mal wieder soweit im ZDF, Maybrit Illner und ihre gleichnamige Talksendung füllten den Sendeplatz ab 22.30 Uhr etwas über eine Stunde lang mit dem Thema “Mies bezahlt und ohne Rechte – Ausbeutung trotz Aufschwung?”.

Im Halbkreis nahmen der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, der Rechtsanwalt und Autor, Helmut Naujoks, die Bundesvorsitzende des Verbandes Die Jungen Unternehmer (BJU), Marie-Christin Ostermann, der Politiker Michael Fuchs (CDU) und Oskar Lafontaine (Die Linke) teil. Was allerdings ein Redakteur der Welt in dieser Stunde gemacht, erscheint mir unbegreiflich. Ja, Oskar Lafontaine war natürlich das Thema, mit dem man sich bei der Springer-Presse vornehmlich auseinandersetzte, bevor man den Gesprächsverlauf penibel sezierte.

Ja, Oskar Lafontaine polemisiert auch – ganz klar. Aber wenn er, wie gestern Abend geschehen, von „Menschenwürde“ in Verbindung mit den Vorgängen bei KIK, Lidl und Edeka spricht, ihm dann „Provokationen“ zu unterstellen, halte ich für eine extreme Verfälschung des Auftritts des Mannes aus dem Saarland. Und die Anfeindungen gegen Klaus Ernst sind – um es vorsichtig zu sagen – fragwürdig. Klaus Ernst verdient im Monat ca. 13.081 Euro (7668 € Diäten, 3.500 € für die Ausübung des Amts durch die Partei selbst und die Bundestagsfraktion gibt 1913 € dazu). Eine steuerbefreite Kostenpauschale, die jeder Bundestagsabgeordneter erhält, wird Ernst als Einkommen angerechnet. Das Problem ist, dass damit der Eindruck erweckt wird, Ernst verdiene wesentlich mehr als andere Fraktions- und Parteivorsitzende – dem ist eben nicht so.

Frau Illner fragte Lafontaine danach, ob so jemand noch „die Stimme der Armen und Entrechteten“ sein könne. Als Lafontaine, dann über die Mehrfachdotierung der Bundestagsabgeordneten spricht, warf der CDU-Fraktionsvize ein, dass das doch auch bei Lafontaine der Fall sei. Aus meiner Sicht ist die Reaktion von Oskar Lafontaine darauf vollkommen verständlich und hat mit „anblaffen“ (O-Ton die Welt) wenig gemein. Natürlich trifft das ebenfalls auch auf Herrn Dr. Fuchs zu. Was ist an der Aussage so Schwerwiegendes auszusetzten? Nach dem Lafontaine dann nochmals die populärsten Forderungen der Linken kund tat, fiel ihm Herr Fuchs wieder ins Wort, um ihn darauf hinzuweisen, dass ein höherer Spitzensteuersatz und auch eine Vermögenssteuer doch auch Lafontaine selbst belasten würde. Was natürlich eine vollkommen neue Information war ;-) Alleine mit dieser Aussage hat sich der CDU-Obmann selbst disqualifiziert. Lafontaines Antwort war – so viel darf ich verraten – in Schwarze getroffen. Politiker, die sich mit ihren Vorschlägen nie selbst belasten, laufen Gefahr unglaubwürdig zu werden.

Den Rest der ca. 60 Minuten Sendezeit legten die Gesprächsteilnehmer ihre Sicht der Dinge dar, wobei allerdings keine bahnbrechenden Neuigkeiten mitgeteilt wurden.

Dass der Autor der Welt wirklich damit rechnete, dass das Eis brechen und für die vielen Thesen ausführliche Erklärungen aufgetischt würden, zeugt von grenzenloser Naivität. In einer Stunde kann man diese dicke Eisdecke nicht zum Schmelzen bringen…

Mittwoch, 4. August 2010

Teile der CDU und ihr Verhältnis zum Rechtsextremismus - Rückblende

Wenn man dieser Tage auf Youtube.com die Stichwörter "CDU" und "Nazi" ins Suchfeld einträgt, so fördert das ein Video, ein Panorama-Bericht von vor ca. 7 Jahren, erstaunliches zu Tage. Dieser Film hätte einen vor 50 - 60 Jahren weniger beeindruckt, allerdings ist die Tatsache, dass die CDU im 21. Jahrhundert noch zu Hause für so viele Parteimitglieder war / ist, die dem extrem rechten Lager zuzuordnen sind, alarmierend.

Hier gilt es allerdings anzumerken, dass ein Roland Koch in den letzten Jahren herausgestochen hat, mit seinen rassistischen Wahlkämpfen., insofern also kein Grünschnabel ist.
Es werden mehrere (damalige) Abgeordnete genannt, jedoch ist ein Erstgenannter einer, dem man sich genauer zuwenden kann. Dieser war damals Vorstandsmitglied der Gesellschaft für freie Publizistik.
Diese ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz die größte rechtsradikale Kulturvereinigung in der Bundesrepublik Deutschland. Passend dazu fand sich bis zum Frühjahr 2010 zum Beispiel der Name eines Ex-Spitzenfunktionärs der NPD.
Dazu später Genaueres.

Hier das Video:
http://www.youtube.com/watch?v=mnJGxOdfu2A